Kurse und Präsentationen
Dies war unser Programm für 2024.
In unseren exklusiven 90-minütigen Kursen und Präsentationen zeigen unsere Experten anschaulich, was Sie in der Werkstatt schon immer wissen wollten. Die Bandbreite reicht vom pfiffigen Einsatz neuer Werkzeuge und Maschinen über klassische Verbindungstechniken bis hin zum Drechseln dünnwandiger Objekte.
Hier können Sie neue Techniken lernen und erhalten kreative Tipps für den Einsatz in der eigenen Werkstatt!
Egal, ob Abricht- oder Dickenhobel: Stationäre Hobelmaschinen sind in puncto Genauigkeit und Zeitersparnis nicht nur praktische Helfer. Sie legen mit der Möglichkeit, saubere und gerade Flächen zu schaffen, überhaupt erst den Grundstein für ein optimales Arbeitsergebnis.
Das setzt allerdings voraus, dass die Maschinen richtig eingestellt und bedient werden. Sonst bleiben von der teuren Bohle hinterher nur Späne übrig.
Tischlermeister Stefan Böning kennt die Fallstricke: Er arbeitet seit Jahrzehnten mit Hobelmaschinen aller Art. In diesem Kurs stellt er Ihnen verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Messertypen vor und erklärt, für welche Arbeiten welche Maschinen ausgelegt sind. Stefan stellt auch die Arbeitsabläufe vor, um möglichst materialsparend – und immer absolut sicher – zu arbeiten. Aber auch wenn es mal nicht einfach nur „platt und gerade“ sein soll, hat der Tischlermeister einige Tipps und spannendes Zubehör in petto. Wer mit seiner eigenen Hobelmaschine in der Werkstatt immer wieder an Grenzen stößt oder den Einstieg in das maschinelle Hobeln plant, ist in diesem Kurs richtig aufgehoben. Egal ob Sie dünne Leisten oder dicke Bohlen hobeln möchten.
Bitte beachten Sie, dass Sie für den Zutritt zu den Kursen ein gültiges Tagesticket benötigen.



Sie ist wohl die unangefochtene Königin der Werkstatt: Die Tischkreissäge. Dabei ist sägen aber nicht gleich sägen: Je nach Schnittsituation und Material müssen Sie Sägeblatt, Zubehör, Vorschub, Sägehöhe und weitere Faktoren perfekt aufeinander abstimmen. Nur so wird aus einem normalen 08/15-Schnitt eine echter „Sahneschnitt“.
Stefan Böning ist als Tischlermeister schon lange in dieser Liga der perfekten Schnitte unterwegs. In diesem Kurs teilt er sein Wissen mit Ihnen. Lernen Sie, wie man Längs-, Abläng- und Gehrungsschnitte problemlos und sicher in der jeweils erforderlichen Qualität meistern kann. Lassen Sie sich davon überraschen, welche Sonderschnitte mit der Tischkreissäge umsetzbar sind.
Hört sich spektakulär und gefährlich an? Mit Sicherheit nicht – im doppelten Sinne: Stefan geht in diesem Kurs auf alle wichtigen Aspekte zum Thema Arbeitsschutz ein – sowohl an als auch vor der Maschine. Denn mit den richtigen Handgriffen und Arbeitsabläufen ist die Königin der Werkstatt für überraschend viele Arbeitsschritte eine sichere und wertvolle Begleiterin.
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Wer auf eine rein funktionale Holzverbindung steht, kann einfach Schlitz und Zapfen verwenden. Aber: Das macht die industrielle Serienproduktion auch. Wer seine Möbel wirklich aufwerten will, zeigt das Können (auch) an den Holzverbindungen.
Wie Sie eine besonders auffällige Variante bauen, zeigt Dorian Bracht in diesem Kurs: Der „Geschäftete Schwalbenschwanz“ ist nicht nur richtig stabil, sondern sieht auch noch spektakulär aus. Das Besondere an dieser Verbindung ist: Sie sitzt quasi verkehrt herum im Holz. Auch Laien, die nichts mit dem Holzwerken zu tun haben, sind davon immer wieder fasziniert.
Was steckt dahinter? Wie kann ich das auch in meiner Werkstatt schaffen? So viel sei schon mal verraten: Hier wird nichts nachträglich verleimt. Es kommt auch kein Wasserdampf zum Stauchen ins Spiel. Alles, was Sie brauchen, sind eine Säge, ein Stemmeisen und Werkzeug zum sauberen Anreißen. Und das Wissen von Dorian Bracht. Und das bekommen Sie ja in diesem Kurs.
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Wenn Sie jemanden davon erzählen, wie Sie Möbel und andere Projekte bauen – erzählen Sie dann irgendwas vom Anzeichnen? Hobeln, sägen, stemmen, schneiden. Späne fliegen lassen, Krach machen, Formen schaffen. Das ist Holzwerken. Und das Anreißen? Ach ja, stimmt, das gibt es auch noch. Das mache ich fix irgendwann ganz am Anfang. Aber dann! Die Säge, der Hobel…
Stop! Wenn das Messen und Anreißen für Sie nur eine lästige Pflichtübung ist, sollten Sie diesen Kurs ins Auge fassen: Dorian Bracht zeigt, wie Sie die wichtigsten Messwerkzeuge perfekt einsetzen. Er erklärt typische Messfehler und teilt mit Ihnen seine Strategien, um diese zu vermeiden. Und noch wichtiger: In diesem Kurs wird klar, dass Ausmessen und Anreißen nicht einfach nur das Ablesen und Übertragen von Zahlenreihen ist. Sondern hier die mitunter wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, wie sich die Bauteile später zu einem Großen, Ganzen zusammenfügen.
Lassen Sie sich in diesem Kurs von dem Spezialisten für allergenaueste Holzarbeiten zeigen, wie Sie in Ihrer Werkstatt die wichtigen erste Projekt-Schritte zu einem absolut makellosen und spaltfreien Möbel angehen.
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Lernen Sie den Multidübler kennen: Er kann Runddübel bohren, Dominos oder falsche Zapfen einfräsen, präzise Gratnuten für Schwalbenverbinder herstellen, Lochreihen bohren und sogar offene Zinken-Schwalbenverbindungen und Fingerzinken herstellen. Dieses günstige multifunktionale Verbindungssystem kann in Ihrer Werkstatt eine Reihe teurer Spezialmaschinen ersetzen. Außerdem lässt die modulare Bauweise mit austauschbaren Schablonen noch viel Raum für weitere Ideen.
Lernen Sie, wie dieses kleine Gerät genau funktioniert und wie Sie es richtig einsetzen. Die Entstehung jeder der oben genannten Verbindungen können Sie in diesem Kurs live verfolgen: Egal, ob Sie schmale Rahmenhölzer, dicke Balken oder breite Bretter passgenau miteinander verbinden möchten. Auch in diesem Kurs haben Sie im Anschluss die Gelegenheit, sich diesen Tausendsassa einmal live aus der Nähe anzuschauen. Ganz sicher ein span(n)endes Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten!
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Wer sich eine Oberfräse neu angeschafft hat, ist vielleicht zunächst skeptisch, was diese Maschine alles kann. Und die gleichen Skeptiker sind oft ein paar Monate und Fräsungen später davon überzeugt, dass es keine bessere Maschine als die Oberfräse gibt.
In diesem Kurs können Sie ihren Lernweg mit der Oberfräse auf die Überholspur bringen – und mit Guido Henn stellt Ihnen HolzWerken live einen der erfahrensten Fahrlehrer voraus. Lernen oder vertiefen Sie Ihr Wissen um diese Maschine. Sie lernen, welche Fräser Sie wann einsetzen, wie die Oberfräse sicher geführt wird und wie Sie die häufigsten Fräsfehler vermeiden. Guido zeigt Ihnen außerdem die wichtigsten Führungsmittel im Detail und wie Sie mit selbstgebauten Vorrichtungen optimal arbeiten. Außerdem vermittelt er Ihnen ganz offen, wann eine Oberfräse eben nicht die erste Wahl ist, sondern wann Sie die Arbeit am Frästisch vorziehen sollten.
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Als Drechsler kann man aus beinahe jedem Baum, der irgendwo gefällt wird, ideal Rohlinge gewinnen. Ganz ohne lästiges Auftrennen mit Sägewerk und Co.
Aber dann geht der Stress los: Um Trocknungsrisse zu vermeiden, muss der Rohling nun schnell in eine grobe Form gebracht verarbeitet werden. Und trocknen muss man ihn dann auch, und zwar ohne dass was modert oder schimmelt. Und dann wird der auch noch krumm dabei. Kann ich den Rohling hinterher überhaupt wieder spannen?
Gönnen Sie sich an dieser Stelle etwas niederländische Gelassenheit! Drechselexperte und Kursleiter Jan Hovens zeigt Ihnen an der Drechselbank, wie Sie saftfrisches Holz ganz entspannt vordrechseln. Er gibt in diesem Kurs wertvolle Hinweise, wie viel Holz Sie noch stehen lassen sollten und welche Form sinnvoll ist, um dem anschließenden Trocknen und Wiederaufspannen ganz gelassen entgegenzusehen. Außerdem zeigt er Ihnen, wie Sie anschließend einen „eiernden“, getrockneten Rohling unter Kontrolle bringen, um daraus die perfekte Schale zu schneiden. Stress beim Gedanken an grüne Drechselrohlinge? Den können Sie nach diesem Kurs zu den Akten legen.
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Gewinde aus Holz? Ist das nicht eine furchtbar komplexe Sache, die man lieber modernen CNC-Fräsen überlässt? Ganz im Gegenteil: Das Gewindestrehlen ist eine uralte Technik aus der Drechslerei. Mechanische Systeme wie Weinpressen und alte Holzzwingen zeugen noch heute von der fast vergessenen Kunst. Es gibt aber jemanden, der das Holzgewindestrehlen heute noch hochhält: Kursleiter und HolzWerken-Autor Jan Hovens.
In seinem Kurs erklärt er im Detail, wie auch Sie in Ihrer Werkstatt perfekt schließende Gewinde an Ihre Werkstücke bringen. Direkt an der Bank entsteht dabei eine Dose mit Schraubverschluss. Lernen Sie, wie Sie die Werkzeuge richtig ansetzen, welche typischen Fehler Sie vermeiden sollten und wie Sie die Strehler in Schuss halten und schärfen. Und wer Jan kennt, der weiß: Dazu gibt es in diesem Kurs noch unzählige weitere Drechsel-Tipps sowie viel kurzweilige Unterhaltung.
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Knalliges Rot, warmes Gelb, beruhigendes Blau: Farbige Beizen und Öle können das Erscheinungsbild des Holzes komplett verändern. Aber „Gebinde auf und los“ ist keine gute Strategie: Unterschiedliche Hölzer nehmen die Mittel anders auf. Ein Deko-Objekt muss ganz anders behandelt werden als der viel genutzte Küchentisch. Die Kombination verschiedener Techniken und Mittel schafft überraschende Effekte. Nur: Selber experimentieren, was gut aussieht, ist so eine Sache – und das gerade fertig gebaute Möbelstück soll ja kein Versuchsfeld werden.
Wie gut, wenn man jemanden kennt, der diese Herausforderungen schon gemeistert hat: Restauratorin und Tischlerin Melanie Kirchlechner zeigt Ihnen in diesem Kurs an praktischen Beispielen, wie Sie diese farbigen Oberflächenmittel einsetzen sollten. Und es bleibt – im doppelten Sinne – dabei nicht bei der grauen Theorie: Sie sehen direkt und live vor Ort, wie sich das Holz unter Melanies Händen verwandelt. Nach den 90 Minuten werden Sie sich leichter für die passende farbige Behandlung Ihrer Holzprojekte entscheiden. Und wir sind uns sicher: In Ihrer Werkstatt wird es nach diesem Wochenende bunter zugehen!
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Holz mit Öl, Wachs und Hartölwachs einzulassen ist nicht nur Mode, sondern schützt und wertet den Werkstoff auf vielfältige Art und Weise auf.
In der Werkstatt steht man dabei aber oft vor der Gretchenfrage: Was nutze ich denn überhaupt wofür? Ist Öl gleich Öl? Wachs gleich Wachs? Was macht ein Arbeitsplattenöl so anders als Hartöl? Und ist das nicht sowieso nach ein paar Wochen wieder weg – verflüchtigt, geschmolzen, abgegriffen?
In diesem Kurs lernen Sie die Antworten kennen – und zwar von einer Expertin, die all die verschiedenen Oberflächenmittel bei ihrer Arbeit als Tischlerin und Restauratorin in den unterschiedlichsten Situationen einsetzt: Kursleiterin und HolzWerken-Autorin Melanie Kirchlechner zeigt Ihnen, wann und wo Sie auf Öl oder Wachs setzen sollten. Der Vergleich des Effekts auf der Oberfläche wird in diesem Kurs in vielen praktischen Beispielen sichtbar.
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Holz ist ja schon beeindruckend. Egal, wie die grob geschnittene, vielleicht schon angelaufene Bohle beim Holzhändler aussieht: Nur wenige Zehntelmillimeter unter der Oberfläche verbirgt sich das tolle, oft spektakuläre Holzbild, das wir so schätzen.
Nur: Wie kommt man auf der vollen Fläche eigentlich daran, wenn man keine – oder keine passend große – Abrichte hat? Tischlermeister Manne Krause lässt in diesem Kurs einmal Hobelmaschine Hobelmaschine sein und zeigt, wie Sie eine sägeraue Bohle nur mit Handhobeln in ein exakt gerades Brett mit feiner Oberfläche verwandeln. Manne scheut dabei keine Mühe und zeigt die wichtigsten Hobel für diese Arbeit in Aktion: Die Arbeitstiere unter ihnen bringen schnellen Fortschritt, die Altbekannten sorgen für die schöne Fläche, und die Spezialisten kümmern sich um schwierige Stellen. Lassen Sie sich wertvolle Kniffe zeigen, wie man in der Werkstatt dabei Zeit und Kraft spart – und was man macht, wenn das Holz einfach nicht gerade werden möchte.
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Egal, ob Hobelbank, MFT oder feste Arbeitsplatte: Kleine Helfer erweitern die Möglichkeiten und erleichtern uns die Arbeit. Die Online-Warenhäuser bieten eine breite Palette an Haltern, Spannern, Stoppern und mehr. Die Bandbreite der Qualität ist dabei aber riesig und man muss zum Teil tief in die Tasche greifen.
Viel besser ist es, solche Helfer selbst zu bauen: Schon immer gab es in Tischlereien kleine, praktische Vorrichtungen, die die Arbeit schneller, einfacher und oft auch deutlich sicherer gemacht haben. Tischlermeister Manne Krause hat ganz tief in diese Trickkiste geschaut und zeigt in diesem Kurs, wie Sie sich schnell solche Helferlein bauen: Das Arbeiten mit Handwerkzeugen wie Hobel, Säge und Stecheisen, aber auch mit Handmaschinen wie der Oberfräse, geht mit diesen Vorrichtungen nochmal so gut. So können Sie – statt auf den Paketboten zu warten – Ihre Zeit direkt in Ihre Werkstattprojekte stecken!
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Möbel mit Schwung haben einen besonderen Reiz – aber auch ihre Tücken. Man muss schon etwas anders denken und planen als bei geradlinigen Projekten. Erfahren Sie deshalb von unserem Biege-Experten Dominik Ricker, wie auch Sie elegant beim Möbelbau um die Kurve kommen.
Egal ob Dampfbiegen, Formverleimung oder die Verarbeitung von biegbaren Plattenwerkstoffen: In diesem Kurs erfahren Sie, welche Technik Sie wann einsetzen können und welche Vor- und Nachteile es gibt. Lernen Sie die Herstellung der Biegeformen kennen, erfahren Sie, welche Leime und Kleber geeignet sind und welche Presstechniken Sie anwenden sollten. Damit später auch in Ihrer Werkstatt nichts mehr knackt, gibt es dabei einen kleinen Einblick in die Holzanatomie: Welche Rolle spielt das Lignin, wie sieht eine Faserstauchung aus und wo liegen die Grenzen der Biegsamkeit? Mit dem Wissen aus diesem Kurs können auch Sie in Zukunft die originellsten Formen in Ihre Möbel einfließen lassen, weit jenseits gerader Linien und rechter Winkel.
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Was macht man eigentlich, wenn man Werkstücke baut, die zwar richtig stabil sein sollen – aber irgendwann auch wieder auseinandergebaut werden müssen? Die Möbelindustrie hat dafür innovative Verbinder – gerne mit Innensechskant – etabliert. Wir alle wissen, dass diese Demontierbarkeit ihre Grenzen hat, gerne gemessen in der Anzahl von Umzügen. Abgesehen davon, dass diese Verschraubungen oft hässlich sind.
Dominik Ricker hat etwas dagegen: In seinem Kurs lernen Sie, wie Sie lösbare Holzverbindungen ohne Schrauben bauen – die trotzdem bombenfest halten. Gesteckt, verkeilt, konisch – die Möglichkeiten sind vielfältig. Aber welche Variante ist wofür sinnvoll? Welche Verbindung lässt sich mal eben schnell lösen – und welche ist nur mit viel Aufwand zu demontieren? Nach den 90 Minuten hat sich Ihr Repertoire und ihr Verständnis für die Kombination von zwei (oder mehr) Werkstücken auf jeden Fall deutlich erweitert. Ihr Leimverbrauch wird sich deutlich senken – und Innensechskant-Verbindungen sind spätestens dann nur noch eine blasse Erinnerung an vergangene Umzüge.
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Dominos? Lamellos? Holzdübel? Pah – wer Gratverbindungen herstellen kann, kann solche Verbinder in die hinterste Werkstattecke verbannen. Das recht einfache Prinzip der Klemmung von zwei Holzteilen ist eine jahrhundertealte und immer noch bewährte Technik. Die Gratung ist mit dem richtigen Wissen schnell herzustellen, stabil, winkelsteif und lösbar. Das kann keine andere Verbindung.
Viele Holzwerker haben allerdings gehörig Respekt vor ihr – immerhin müssen beide Teile der Gratung perfekt zusammenpassen. Und dann soll sie sich auch noch verjüngen, damit sie richtig klemmt! Aber keine Sorge: Hauke Schmidt, Tischlermeister und bekennender Holz-Purist, zeigt Ihnen in diesem Kurs, wie Ihnen die Gratung in Ihrer Werkstatt gelingt. Und das gleich auf verschiedenen Wegen. Und da Hauke praktischerweise auch noch Design-Experte ist, erfahren Sie außerdem, wo diese Verbindungen an Ihren Möbeln so richtig gut aussehen. Wir sind uns sicher: Die Tradition der Gratverbindungen wird nach diesem Kurs noch mehr Fans haben.
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Werkzeug geschärft, das Holzlager voll: Auf geht´s an den Möbelbau! Aber wie soll der Schuhschrank eigentlich genau aussehen? Mit Klappe? Mit Türen? Ich möchte ein Bett bauen – bekommt das einen Himmel? Und muss das Fußteil eigentlich immer niedriger sein als das Kopfteil? Braucht es überhaupt ein Fußteil? Fragen über Fragen: Ein Möbel selbst zu bauen ist das eine, es gestalten etwas ganz anderes.
Dabei gibt es reichlich Möglichkeiten, sich Inspirationen zu holen: Die Designgeschichte des 20. Jahrhunderts ist vollgepackt mit unterschiedlichsten Stilen und Richtungen. Von denen sich manche als Ideengeber für handwerklich hergestellte Möbel gut eignen – und andere eher nicht.
Tischlermeister und Design-Dozent Hauke Schmidt nimmt Sie in seiner Leinwand-Präsentation mit auf eine kleine Zeitreise und stellt verschiedenste Gestaltungsmöglichkeiten aus den letzten 100 Jahren vor. Die dahinterstehenden Konzepte eröffnen auch Ihnen eine ganze Palette an Ideen. Und dabei geht es um weit mehr als schlichtes Kopieren alter Erfolgsrezepte! Hauke zeigt Ihnen, welche Design-Einflüsse in ihrer Werkstatt für welche Möbel eine Rolle spielen können – und wie Sie unterschiedliche Stile kombinieren können. Für weniger Fragen und mehr Späne in der Werkstatt!
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Wir als Hobby-Holzwerker haben eine Freiheit, um die uns so mancher Profi beneidet: Wir können unsere Maschinen verändern – oder sogar ganz selbst bauen. Dass hier immer (!) Vorsicht und Vernunft gute Berater sein müssen, ist klar.
Matthias Wandel nutzt diese Möglichkeit intensiv aus. Der bekannte kanadische Youtuber hat mit den Videos seiner selbstgebauten Maschinen aus Holz und für Holz zig Millionen Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. In diesem Vortrag zeigt er anhand vieler Leinwand-Bilder, wo er seine Ideen hernimmt und welche Konstruktionsprinzipien seinen Maschinen zugrunde liegen. Querschnitte, Materialauswahl, Versteifungen und die sinnvolle Kombination von Holz- und Metallteilen sind Bestandteil seiner Präsentation. Und was kaum mal ein Video in der perfekten YouTube-Welt zeigt: Matthias erklärt auch offen, welche Grenzen es für den Maschinenbau aus Multiplex und Co. gibt – und was in seiner Werkstatt auch schon mal spektakulär gescheitert ist.
Zeiten:
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Die Digitalisierung macht auch vor der Werkstatttür nicht halt. CNC-Fräsen und CAD-Zeichenprogramme sind mittlerweile auch ohne Maschinenbaustudium beherrschbar – und erschwinglich.
Der Kanadier Matthias Wandel verfügt als Holzwerker, Ingenieur und Softwareentwickler über alle Kenntnisse, um sich die genau passende Computerunterstützung auf die Werkbank zu holen. Das ist wichtig, weil der Bau seiner selbstgebauten Maschinen, für die er millionenfache Klicks bei YouTube gesammelt hat, Wiederholgenauigkeit und Präzision erfordern.
In diesem Vortrag erklärt Matthias mit zahlreichen Bildern auf der Leinwand, warum er bei vielen Aufgaben trotzdem auf die klassische Tischlerarbeit statt auf CNC-Fräsen setzt. Bandsäge, Oberfräse und Co. sind in seinen Augen vielfach die bessere und schnellere Wahl – wenn er sie mit den exakten Berechnungen von CAD-Zeichnungen kombiniert.
Lernen Sie in diesem auf Deutsch gehaltenen Vortrag, wie Sie den Spagat zwischen zehntelmillimetergenauen CAD-Vorlagen auf dem Bildschirm und den Toleranzen bei der Holzarbeit meistern. Und wie das virtuelle Herumspielen mit Maßen auf dem Bildschirm Ihr Verständnis für die Holzarbeit massiv verändern kann.
Zeiten:
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Die niederländische Grünholz-Könnerin Sandra Witteman verblüfft uns: Sie zeigt, wie man aus nur einem frisch geschlagenen Stück Grünholz etwas sehr Verblüffendes macht: Ein Vogel, der seine Schwingen spreizt. Solche „fan birds“ wurzeln als Schmuckstücke tief in der skandinavischen Volkskunst Schwedens und Finnlands.
Es handelt sich um eine fast ausgestorbene Form des Slöjd, die nur noch von wenigen Menschen praktiziert wird. Es gibt verschiedene Arten von Vögeln und verschiedene Techniken, um sie herzustellen. Sandra wird in Hamm ihre Methode zeigen. Fächervögel sind nicht sehr verbreitet, aber hin und wieder tauchen sie auch in Deutschland auf.
Ihren Kurs wird Sandra in englischer Sprache halten!
Zeiten:
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Löffel sind in aller Munde – ja, wirklich! Es ist nicht nur so, dass Grünholzschnitzen immer beliebter wird. Die besondere Ausprägung des Löffelschnitzens überflügelt das sogar noch. Man kann es im Urlaub machen, auf der Veranda, im Wald, einfach überall. Löffelschnitzen ist so viel: Entspannung, Kreativität und ganz besonders individuelle Ergebnisse – und das alles in recht kurzer Zeit.
Die Niederländerin Sandra Witteman ist seit Jahren dem Grünholz verfallen. Sie zeigt bei HolzWerken live 2024, wie jeder einen keltischen „Love Spoon“ nur mit einem Messer schnitzen kann.
„Love Spoons“ haben eine große Tradition in Europa mit einer Vielzahl von Modellen und Bedeutungen. Und immerhin geht es um Geschenke für einen oder eine Liebste: Das sind ein paar Schnörkel doch nicht verkehrt.
Sandra schnitzt ihre Löffel mit ihrer eigenen, einzigartigen, modernen Note. Ihr Kurs findet in englischer Sprache statt.
Zeiten:
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